West: Gladbach und Aachen marschieren weiter

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West: Gladbach und Aachen marschieren weiter
Bild: Alemannia Aachen
Alemannia Aachen blieb in Bochum bereits zum 19. Mal in Folge ohne Niederlage.

Die beiden punktgleichen Spitzenmannschaften in der Regionalliga West gaben sich auch am 26. Spieltag keine Blöße. Die U 23 von Borussia Mönchengladbach behauptete dank eines 5:1 (3:0)-Heimsieges im „kleinen“ Derby gegen die Reserve des 1. FC Köln den ersten Tabellenplatz, der ärgste Verfolger Alemannia Aachen setzte sich bei der Zweitvertretung des VfL Bochum 1:0 (0:0) durch und bleibt damit auf Tuchfühlung zu den „Fohlen“.

Beide Teams haben jetzt jeweils 55 Punkte auf ihrem Konto, die Gladbacher belegen wegen der um sieben Treffer besseren Tordifferenz den ersten Tabellenplatz. Außerdem hat die Mannschaft von Borussen-Trainer Sven Demandt gegenüber der Alemannia noch eine Nachholpartie in der Hinterhand.

Gegen die „Geißböcke“ stellten Giuseppe Pisano (9./21.) und Christopher Lenz (17.) für Gladbach die Weichen frühzeitig auf Sieg. Nach der Pause erzielten Tim Knipping (65.) und Mario Rodriguez (72.) die weiteren Treffer der Gastgeber. Für die Kölner, die das Hinspiel noch 2:1 für sich entschieden hatten, war nur Vojno Jesic (69.) erfolgreich. Die Mannschaft von FC-Trainer Stephan Engels ging zum dritten Mal in Folge leer aus.

Alemannia Aachen blieb in Bochum bereits zum 19. Mal in Folge ohne Niederlage. Vor 1100 Zuschauern im Wattenscheider L
ohrheidestadion erlöste der eingewechselte Fabian Graudenz (84.) die favorisierten Gäste erst in der Schlussphase mit dem entscheidenden Treffer. Es war sein neuntes Saisontor.

Die Bochumer, die seit der Winterpause von Ex-Profi Dimitrios Grammozis trainiert werden, blieben auch im siebten Spiel in Serie sieglos. Nach Ablauf der Saison wird die Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen und steht damit schon als Absteiger fest.

Sportfreunde Siegen schöpfen neue Hoffnung

Die Sportfreunde Siegen dürfen weiter auf den Klassenverbleib hoffen. Dank eines 3:1 (2:1)-Heimsieges gegen den KFC Uerdingen 05 verkürzte die Mannschaft von Trainer Michael Boris den Rückstand zum „rettenden Ufer“ auf sechs Punkte und hat außerdem noch ein Spiel weniger ausgetragen als die meisten Konkurrenten.

Vor 1392 Zuschauern im Leimbachstadion gerieten die Siegerländer zunächst durch einen Treffer von Kofi Schulz (9.) 0:1 in Rückstand. Ein Eigentor von KFC-Abwehrspieler Ioannis Alexiou (29.) und ein Treffer von Konstantin Möllering (39.) sorgten aber noch vor der Pause für die Wende. Den Endstand stellte Manuel Glowacz (66.) her.

Für die Gäste aus Krefeld wird die Luft im unteren Tabellendrittel immer dünner. Seit inzwischen elf zehn Partien wartet der KFC auf einen dreifachen Punktgewinn. Der Vorsprung vor der Gefahrenzone schmolz auf sieben Zähler.

Auf dem besten Weg in Richtung Klassenverbleib ist der SV Rödinghausen nach dem ungefährdeten 3:0 (3:0) im Aufsteigerduell gegen Schlusslicht FC Hennef 05. Bereits in der Anfangsphase gerieten die Gäste aus dem Rheinland in Unterzahl, weil Marcel Radschuweit wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte (6.).

Die Überzahl nutzte der SVR konsequent aus und kam schon in der ersten Halbzeit durch Kapitän Sören Siek (10./30.) und Sinisa Veselinovic (20.) zu seinen Treffern. Rödinghausen beendete eine Negativserie von drei Partien ohne Sieg, die Hennefer warten nun seit sechs Begegnungen auf einen Dreier und sind weiter 15 Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.

Steinmetz-Gala bei Oberhausens 4:0-Heimsieg

Mit dem 4:0 (1:0) gegen den SC Wiedenbrück rückte Rot-Weiß Oberhausen zumindest vorerst auf den dritten Tabellenplatz vor. Die „Kleeblätter“ sind seit sechs Begegnungen ungeschlagen, holten dabei 16 von 18 möglichen Punkten. Acht Zähler beträgt weiterhin der Rückstand auf die Tabellenspitze.

Mann des Tages vor 1380 Zuschauern im Stadion Niederrhein war der erst 20-jährige Angreifer Raphael Steinmetz (41./54./64.) mit gleich drei Toren. Unmittelbar vor der Partie hatte er seinen Vertrag bei RWO vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2017 verlängert. Den Endstand stellte der eingewechselte Nick Brisevac (84.) gegen seinen Ex-Klub her.

Neben dem Spiel verloren die Gäste aus Wiedenbrück auch noch Daniel Barton, der kurz nach der Pause wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah (50.).

Der SC Verl baute mit dem turbulenten 4:3 (2:2) gegen die SG Wattenscheid 09 seine Serie vor eigener Kulisse aus. Die vergangenen sieben Heimspiele haben die Schwarz-Weißen nicht verloren, holten 17 von 21 möglichen Zählern.

Dabei gingen die abstiegsbedrohten Gäste aus dem Ruhrgebiet durch Kapitän Lucas Oppermann (2.), Mario Klinger (20.) und Felix Clever (51.) im Stadion an der Poststraße gleich dreimal in Führung. Das reichte aber nicht zu einem Punktgewinn, weil Simon Engelmann (3.), ebenfalls Felix Clever (44.) per Eigentor, Matthias Haeder (68.) und Jannik Schröder (78.) für die Verler erfolgreich waren. Endgültig zum tragischen Helden für die Wattenscheider wurde Innenverteidiger Clever, als er in der Schlussphase auch noch wegen einer Notbremse die Rote Karte sah (88.).

„Die Mannschaft hat ein überragendes Spiel abgeliefert, ist dafür aber nicht belohnt worden“, so 09-Trainer Farat Toku gegenüber DFB.de.


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Autor: MSPW
Schlagworte: West Fabian Graudenz
Datum: 21.03.2015 17:25 Uhr
Url: http://www.4-liga.com/nachrichten-west--gladbach-und-aachen-marschieren-weiter-19414.html
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