FC Pipinsried steigt ab - SV Heimstetten muss hoffen

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FC Pipinsried steigt ab - SV Heimstetten muss hoffen
Bild: bfv.de
FC-Spielertrainer Hürzeler: „Ich trage die Verantwortung für den Abstieg."

Der FC Pipinsried steht definitiv als Absteiger aus der Regionalliga Bayern fest. Am 34. und letzten Spieltag der Saison 2019/2020 musste sich der FCP beim 1. FC Schweinfurt 1:3 (0:1) geschlagen geben. Durch die Niederlage und das gleichzeitige 3:1 (2:0) des SV Heimstetten gegen den FV Illertissen rutschte Pipinsried noch auf den letzten Tabellenplatz ab und muss den Gang in die Bayernliga antreten.

Ein Tor von Maximilian Zischler (70.) reichte dem FC Pipinsried in Schweinfurt nicht zu einem Punktgewinn, weil Stefan Maderer (12.), Florian Trinks (82.) und Nicolas Görtler (87.) für die Gastgeber zur Stelle waren. Um zumindest vor Heimstetten zu bleiben, hätte Pipinsried allerdings ohnehin gewinnen müssen.

„Mit dieser Leistung haben wir nichts in dieser Liga verloren“, sagte Pipinsrieds Spielertrainer Fabian Hürzeler, der selbst wegen einer Gelbsperre nicht auflaufen durfte: „Ich trage die Verantwortung für den Abstieg. Dieser wäre meiner Meinung nach vermeidbar gewesen. Der Verein hat sehr viel Potenzial, wird aus den Fehlern lernen und wieder zurückkommen.“

Heimstetten und Fürth blicken auf 2. Bundesliga

Das vorherige Schlusslicht SV Heimstetten machte mit dem 3:1 (2:0) gegen den FV Illertissen zumindest einen Platz in der Tabelle gut und beendet die Saison auf Platz 17. Lukas Riglewski (12.), Fabio Sabbagh (42.) sowie erneut Riglewski (83.) trugen sich für den SVH in die Torschützenliste ein. Für Illertissen traf Volkan Celiktas (90.) zum Endstand.

Nun blickt Heimstetten auf die 2. Bundesliga. Sollte der FC Ingolstadt 04 noch über die mögliche Relegation in die 3. Liga absteigen, müsste auch die in der Regionalliga Bayern sportlich gerettete U 23 des FCI (Platz neun) eine Liga runter. Für Heimstetten würde das bedeuten: Der Verein hätte in der Relegation doch noch die Chance, si
ch mindestens ein weiteres Jahr in der 4. Liga zu sichern. Schaffen Ingolstadts Profis jedoch den Klassenverblein (direkt oder über die Relegation), dann steigt Heimstetten ab.

Ex-Nationalspieler Hilbert gelingt Siegtreffer

Definitiv in die Relegation muss der TSV 1860 Rosenheim, der trotz eines 1:0 (0:0)-Heimsieges gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth auf Rang 16 blieb. Das entscheidende Tor gegen Bayreuth ging auf das Konto von Luftetar Mushkolaj (74.). In der ersten Halbzeit war der Rosenheimer Ludwig Räuber mit einem Foulelfmeter an Gästetorhüter Alexander Skowronek gescheitert (19.).

„Wir sind über unsere Schmerzgrenze gegangen und haben sehr viel investiert“, lobte Rosenheims Trainer Thomas Kasparetti. „Wir freuen uns auf die Relegation, auch wenn wir wissen, dass es nicht einfach werden wird.“

Relegation oder direkter Klassenverbleib? Das sind die Optionen für die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth, die den 15. Tabellenplatz belegt. Abhängig ist das vom Verbleib oder Abstieg der Profis des FC Ingolstadt 04 in der 2. Liga. Die Fürther U 23 verteidigte ihren Platz ausgerechnet durch ein 1:0 (1:0) gegen Ingolstadts U 21. Es war der erste Sieg nach sechs vergeblichen Versuchen. Routinier und Ex-Nationalspieler Roberto Hilbert (34.) war für die Entscheidung verantwortlich. Es war sein erstes Tor beim zweiten Einsatz.

Aufatmen in Garching und Augsburg

Der VfR Garching und die zweite Mannschaft des FC Augsburg haben den Klassenverbleib im letzten Saisonspiel geschafft. Garching gewann 3:2 (0:2) beim TSV Buchbach, Augsburg reichte ein 1:1 (1:0) gegen Viktoria Aschaffenburg, um über dem Strich zu bleiben.

Für Garching hatte das Duell in Buchbach alles andere als optimal begonnen. Aleksandro Petrovic (43.) und Maximilian Bauer (44.) brachten den TSV mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause 2:0 in Führung. Innerhalb weniger Minuten sorgten jedoch ein Eigentor von Markus Grübl (75.) sowie Simon Seferings (77.) und Sebastian Koch (80.) für die Wende.

Für beide Trainer war es das Abschiedsspiel. Der langjährige VfR-Trainer Daniel Weber (seit 2007) übergibt den Posten zur kommenden Saison an Ex-Profi Philipp Bönig. Buchbachs Anton Bobenstetter wechselt nach insgesamt 19 Jahren an der Seitenlinie des TSV in die Sportliche Leitung. Sein Nachfolger als Cheftrainer wird Markus Raupach (zuvor SV Wacker Burghausen U 19).

„Mit der Niederlage zum Abschluss kann ich leben, da wir insgesamt eine sensationelle Saison hinter uns haben“, so Anton Bobenstetter. Der TSV Buchbach schloss die Spielzeit 2018/2019 auf Rang acht ab.

Die zweite Mannschaft des FC Augsburg war beim 1:1 gegen Viktoria Aschaffenburg dank eines Tores von Nicola Della Schiava (45.) kurz vor der Pause in Führung gegangen. Nach dem Ausgleichstreffer durch Clay Verkaj (52.) musste der zuvor zweimal siegreiche FCA noch einmal zittern. Das Remis reichte jedoch zum Klassenverbleib.

Meister Bayern München U 23 verliert „Generalprobe“

Ligaprimus und Meister FC Bayern München U 23 hat sein abschließendes Saisonspiel verloren. Das Gastspiel beim ehemaligen Zweitligisten SV Wacker Burghausen endete aus FCB-Sicht 1:2 (0:1). Nun warten auf den FCB die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen den Regionalliga Nord-Meister VfL Wolfsburg U 23 (22. und 26. Mai/der FCB spielt zunächst auswärts). Liga. Torschütze für die Bayern in Burghausen war Wooyeong Jeong (67.). Für den SV Wacker trafen Andrija Bosnjak (45.+1) und Thomas Winklbauer (49.). Damit verbesserte sich Burghausen noch auf den dritten Tabellenplatz.

Bayern-Stürmer Kwasi Okyere Wriedt, der in Burghausen leer ausging, darf sich nicht nur über den Staffeltitel freuen. Mit 24 Treffern sicherte er sich auch die Torjägerkrone vor Fabian Eberle vom Vizemeister VfB Eichstätt (18 Tore).

„Bayerischer Amateurmeister“ VfB Eichstätt mit Remis

Der VfB Eichstätt, als Tabellenzweiter und „Bayerischer Amateurmeister“ (DFB-Pokal-Qualifikation) die Überraschungsmannschaft der Saison, hat sich mit einem Unentschieden in die Sommerpause verabschiedet. Bei der U 21 des 1. FC Nürnberg gab es ein 2:2 (1:1). Torjäger Fabian Eberle (9.) und Fabian Schäll (50.) für Eichstätt sowie Emre Mert Aslan (11./16.) für Nürnberg waren erfolgreich. VfB-Spieler Florian Grau (52.) setzte einen Handelfmeter zum möglichen 3:2 an die Latte.

Für Nürnbergs Trainer Fabian Adelmann, der mit seinem Team noch vom dritten auf den fünften Rang zurückfiel war es das Abschiedsspiel. Seine Nachfolge als U 21-Trainer tritt Vereinslegende Marek Mintal an, der zuletzt für die U 17 verantwortlich sowie als Co-Trainer der Profis tätig war.

Memmingen und Schalding-Heining in Torlaune

Die torreichste Partie des 34. Spieltages lieferten sich der FC Memmingen und der SV Schalding-Heining. Die Gastgeber behaupteten sich 4:2 (1:2) und beendeten damit eine Serie von acht Spielen ohne Sieg. Entscheidenden Anteil daran hatten Stefan Heger (14.), Dennis Hoffmann (53.), Furkan Kircicek (63.) und Natsuhiko Watanabe (69.).

Schalding-Heining kassierte trotz der Treffer von Andreas Jüngner (37.) und Fabian Schnabel (43., Foulelfmeter) die dritte Niederlage in Folge. Außerdem sah Muhammet Alagöz wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (79.).

Memmingens Trainer Stephan Baierl verabschiedete sich mit einem Sieg zu seinem ehemaligen und künftigen Verein SSV Ulm 1846 Fußball, bei dem er Sportlicher Leiter wird. Neuer FCM-Trainer wird Ex-Profi Uwe Wegmann.


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Autor: MSPW
Schlagworte: Bayern FC Pipinsried, SV Heimstetten
Datum: 18.05.2019 18:18 Uhr
Url: http://www.4-liga.com/nachrichten-fc-pipinsried-steigt-ab---sv-heimstetten-muss-hoffen-42364.html
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